Drei Einsatzalarmierungen innerhalb kürzester Zeit

Am gestrigen Donnerstagabend (13.08.2026) galt es drei Einsatzstellen im Bayreuther Stadtgebiet parallel zu bearbeiten.

Innerhalb 25 Minuten erhielten mehrere Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth sowie die Freiwillige Feuerwehr Laineck jeweils unterschiedliche Einsatzaufträge.

Die erste Alarmierung der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach führte 28 Einsatzkräfte der Abteilungen Ständige Wache und Löschzug Süd um 19:14 Uhr auf die Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin. Gemeldet wurde ein rauchender Lastkraftwagen zwischen den beiden Anschlussstellen Bayreuth Süd und Bayreuth Nord. Bei Eintreffen vor Ort bestätigte sich die Lagemeldung glücklicherweise nur zum Teil, im hinteren Bereich des Fahrzeugaufliegers brannte ein Reifen. Durch den schnellen Einsatz zweier C-Rohre konnten die mit Atemschutz ausgerüsteten Angriffstrupps rasch einen Löscherfolg verzeichnen. Das frühzeitige und gezielte Eingreifen der Feuerwehrkräfte verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile des LKWs. Abschließend erfolgte eine mehrfache Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera, um eine potenzielle Brandgefahr endgültig auszuschließen. Während der Löschmaßnahmen sowie der anschließenden Kontrollen wurde die Einsatzstelle vor dem fließenden Verkehr abgesichert. Nach circa einer Stunde konnten die letzten Kräfte die Autobahn verlassen.

Kurze Zeit später, um 19:35 Uhr, erfolgte die zweite Alarmierung des Abends. Im Bayreuther Stadtteil Neue Heimat bemerkten aufmerksame Anwohner eine Taube, welche hilflos in einem Gitter im siebten Obergeschoss eines Wohnhauses feststeckte. Mithilfe einer Drehleiter wurde das Kleintier von Einsatzkräften aus der Situation befreit. Nach kurzer Sichtung des Tieres, bei welcher keine Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, flog die Taube bereits selbstständig davon. Diese Einsatzstelle wurde durch die Abteilungen Innere Stadt und Löschzug Ost abgearbeitet.

Nur vier Minuten später ging die dritte Einsatzmeldung in der Integrierten Leitstelle ein: Anwohner meldeten Brandgeruch am Oschenberg. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich diese Meldung zunächst nicht. Aufgrund der langanhaltenden Trockenphase sowie der vergangenen Vegetationsbrände im Landkreis Bayreuth ist aktuell jedoch höchste Vorsicht geboten, weshalb das Gebiet großflächig durch zahlreiche Fußtrupps, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, abgesucht wurde. Nach circa 45 Minuten gründlicher Kontrollen konnte im Meldebereich sowie darüber hinaus keine Erhitzung der Vegetation oder Rauchentwicklung festgestellt werden. Somit kehrten die insgesamt 18 Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache und der Freiwilligen Feuerwehr Laineck wieder an ihre Standorte zurück.

Dank unserer zahlreichen Einsatzkräfte sowie der breiten Verteilung der Standorte unserer Einheiten im Stadtgebiet konnten alle drei Einsatzstellen rasch abgearbeitet werden. Zudem war zu jedem Zeitpunkt eine Absicherung des Stadtgebietes durch weitere Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth gewährleistet.

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