Am Dienstagabend (04.08.) kurz nach 21.30 Uhr wurde die Abteilung Ständige Wache zusammen mit der Feuerwehr Laineck in die Carl-Kolb-Straße alarmiert.
Zwei Passanten hatten Brandgeruch im Bereich des Oschenbergs festgestellt und daraufhin – vermutlich mit den Bildern der vielen schlimmen Waldbrände aus
den Tagesnachrichten im Kopf – den Notruf gewählt.
Die Feuerwehrkräfte konnten bei ihrer Erkundung die Wahrnehmung der Meldenden bestätigen und sogar vereinzelt leichte Rauchschwaden feststellen. Aufgrund der Größe des in Frage kommenden Bereichs und der einsetzenden Dunkelheit blieb die Ursachenforschung aber auch nach über einer Stunde – trotz Einsatz einer Wärmebildkamera – erfolglos. Im nächsten Schritt entschied sich der Einsatzleiter die Drohne der Feuerwehr-Einsatzleitung an die Einsatzstelle anzufordern, um aus exponierter Lage die Suche nach dem Brandherd zu unterstützen. Tatsächlich konnte nach etwa zehn Minuten Flugzeit über die an der Drohne befindliche Wärmebildkamera eine Wärmequelle mit einer Temperatur von über 120 °C in einem der Schrebergärten identifiziert werden. Die bodengebundene Erkundung ergab schließlich, dass es sich um ein abgebranntes, aber noch leicht glimmendes Lagerfeuer handelte. Offenbar hatte sich der davon ausgehende Rauch durch ungünstige Thermik bodennah hangabwärts ausgebreitet. Das Feuer wurde mit mehreren Eimern Wasser gelöscht, um die Aufnahme des Sachverhalts kümmerte sich eine Streife der Polizei.
Wir bitten in diesem Zusammenhang inständig darum, in der aktuellen Trockenphase auf offenes Feuer in der Natur gänzlich zu verzichten! Dazu zählt auch das achtlose Wegwerfen abgebrannter Zigarettenstummel. Schon kleine Funken können zu großflächigen Bränden und damit Schaden an Mensch und Natur führen. Sollten Sie Brände oder Brandgeruch im Freien feststellen, wählen Sie umgehend den Notruf 112, geben Sie eine möglichst detaillierte Ortsbeschreibung ab und weisen Sie die Einsatzkräfte vor Ort ein.