Brand einer Filteranlage in einem metallverarbeitenden Industriebetrieb

Am heutigen Freitagvormittag (24.07.2026) wurden gegen 10:45 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Blaulichtorganisationen zu einem gemeldeten Brand einer Filteranlage in der Äußeren Badstraße alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle zeigte sich bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Lüftungskamin der Filteranlage des Metallbetriebs. Im Verlauf der ersten Erkundungsphase konnte ein Flammenbild rasch ausgeschlossen werden, diese hatten die Mitarbeiter des Betriebes bereits mit einem speziell für Metallbrände geeigneten Pulverlöscher bekämpft. Zudem war eine Evakuierung des gesamten Firmengeländes abgeschlossen, somit bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Angestellten. 
Umgehend ging ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet zur eindeutigen Identifikation des Brandherdes in das Gebäudeinnere vor. Für einen schnellen Einsatzerfolg sowie zur Verhinderung einer weiteren Hitzeausbreitung wurde der stark erhitzte Kamin mittels eines C-Rohrs heruntergekühlt. Zur Kontrolle der Kühlungsmaßnahmen wurden entsprechende Stellen wiederholend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hierzu wurde unter anderem eine Drehleiter in Stellung gebracht, um auch die Temperatur an der Dachdurchführung der Filteranlage messen und entsprechend beurteilen zu können. Durch rasches Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Vegetation rechtzeitig verhindert werden. 
Nach circa 45 Minuten konnten Glutnester sowie weitere Brandgefahren ausgehend von der Filteranlage ausgeschlossen werden, somit erfolgte die Meldung Feuer aus. 
Vor Ort befand sich der Rettungsdienst mit zwei Notärzten, zwei Rettungswägen (1x BRK und 1x SKS) sowie der Einsatzleitwagen des BRK und ein Einsatzleiter Rettungsdienst. Es gab keine verletzten oder zu betreuenden Personen. Zur Absicherung des andauernden Feuerwehreinsatzes erfolgte ein Austausch der hauptamtlichen Kräfte durch ehrenamtliche Kräfte. Somit verzeichnete der Rettungsdienst elf Einsatzkräfte vor Ort. 
Des Weiteren war eine Streife der Polizei an der Einsatzstelle.
Von Seiten der Feuerwehr waren insgesamt waren 50 Feuerwehrdienstleistende im Einsatz, aufgrund der Lagemeldung befand sich eine Vielzahl von ihnen in dem Bereitstellungsraum am Volksfestplatz. Nachdem sich die Lage vor Ort als weniger groß erwiesen hatte, konnten die Kräfte nach und nach an ihre Standorte zurückkehren. Eine Absicherung des Bayreuther Stadtgebietes wurde zu jedem Zeitpunkt des Einsatzverlaufes durch die groß angelegte Bereitstellung sichergestellt. Alarmiert wurden die Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, St. Georgen, Altstadt & Meyernberg sowie der Löschzug Süd, zudem befand sich die Feuerwehr Einsatzleitung vor Ort.

Gemeinsame Pressemitteilung BRK Bayreuth und Feuerwehr Bayreuth

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