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Ein Brand an einer elektrischen Einrichtung in einem Umspannwerk am südlichen Stadtrand hat am gestrigen Dienstagmittag (23.06.) gegen 12.45 Uhr zu einem kurzzeitigen Stromausfall in rund einem Drittel des Stadtgebiets geführt.
Das Feuer war aus ungeklärter Ursache ausgebrochen und erst durch aufmerksame Nachbarn gegen 13 Uhr bei der ILS Bayreuth/Kulmbach gemeldet worden. Diese wiederum alarmierte die Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, Altstadt und Meyernberg der Feuerwehr Bayreuth an die Einsatzstelle, die aufgrund des Stichworts u.a. das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Sonderlöschmittel besetzten.
Das abgesperrte Areal durfte nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber aufgrund der anliegenden Hochspannung ohne Begleitung zunächst nicht betreten werden. Entsprechend bereiteten die Feuerwehrkräfte vor Ort Maßnahmen vor, um das Feuer von außerhalb zu bekämpfen. Da zunächst aber keine Möglichkeit zur Brandausbreitung ersichtlich war, unterließen die Einsatzkräfte den Löscheinsatz, um Folgeschäden durch Löschwasser zu verhindern.
Mit Fachkräften der Stadtwerke Bayreuth und in Rücksprache mit dem Netzbetreiber konnte der Sperrbereich zur weiteren Erkundung kurzzeitig begangen werden, weitere Gefahren konnten hier aber nicht erkannt werden, sodass die Bereitstellung aufrecht erhalten wurde und erst nach Eintreffen des Netzbetreibers die Löschmaßnahmen erfolgten.
Vor Ort waren 14 Feuerwehrkräfte, mit Ausnahme der Abteilung Ständige Wache konnten alle Einheiten auf der Anfahrt abdrehen - und waren somit frei für einen Paralleleinsatz am Roten Hügel. Dort war ein Aufzug stecken geblieben - vermutlich in Folge des Stromausfalls. Die betroffene Person wurde nach kurzer Zeit wohlbehalten befreit.
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Erstellt am Freitag, 26. Juni 2026 17:14