Am heutigen Donnerstagnachmittag (18.06.2026) führte eine Einsatzalarmierung die Feuerwehrkräfte der Abteilungen Ständige Wache, Aichig sowie den Löschzug Ost in die Polarstraße im Bayreuther Stadtteil Aichig.
Ein aufmerksamer Bürger bemerkte gegen 13:20 Uhr in einem angrenzenden Gartengrundstück eine starke Rauchentwicklung in der Nähe eines Wohnhauses und verständigte daraufhin umgehend die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach.
An der Einsatzstelle stellte sich für die Feuerwehrkräfte heraus, dass es sich eigentlich um ein angemeldetes Feuer handelte. Dieses jedoch geriet außer Kontrolle und hatte sich bereits auf eine Größe von circa 150 Quadratmetern hangaufwärts ausgebreitet. Durch den Einsatz zweier D-Hohlstrahlrohre konnte der Flächenbrand rasch vor einer weiteren Ausbreitung eingegrenzt werden, so konnte ein Übergreifen auf eine im Garten befindliche Holzhütte glücklicherweise frühzeitig verhindert werden. Nach einem ersten schnellen Löscherfolg wurde mittels Wärmebildkamera die durch Hitze beaufschlagte Fläche sorgfältig kontrolliert und durch gezielten Löschwassereinsatz eingewässert. Hierbei lag ein besonderer Fokus auf die Randbereiche der Brandfläche, auch um einer unterirdischen Brandausbreitung vorzubeugen. Zudem wurden Feuerwehrhacken eingesetzt, um vereinzelte Glutnester durch ausgiebigen Wassereinsatz vollständig abzulöschen. Aufgrund der Örtlichkeit musste auf endliche Wasserquellen zurückgegriffen werden, insgesamt betrug der Löschwasserbedarf, welcher rein aus den Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge entnommen wurde, circa 5.000 Liter.
Für die Bewohner des Grundstückes bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr, ebenso gibt es keine verletzten Personen.
Nach einer Einsatzdauer von einer Stunde konnten die 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder an ihre Standorte zurückkehren. Die Abteilung Aichig sowie der Löschzug Ost übernahm eine abschließende Kontrolle der Brandfläche. Ebenfalls an der Einsatzstelle war ein Rettungswagen des BRK sowie die Polizei.