Gegen 14:00 Uhr am heutigen Montagnachmittag (04.05.2026) wurden zahlreiche Einsatzkräfte diverser Abteilungen der Bayreuther Feuerwehr zu einem Brand einer auf einem Wohnhaus installierten Photovoltaik-Anlage in die Königsallee alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte bestätigte sich die Lagemeldung durch leichte Rauchentwicklung ausgehend von einem Solarmodul. Um den Brandherd zu lokalisieren sowie eine Brandausbreitung rasch zu unterbinden, ging umgehend ein Angriffstrupp zur Brandbekämpfung vor. Nachrückende Kräfte stellten weitere Sicherheitstrupps mit Atemschutz in Bereitschaft. Parallel wurde die Drehleiter für einen Außenangriff in Bereitstellung gebracht. Durch effiziente und gezielte Löschmaßnahmen wurde der Entstehungsbrand schnell unter Kontrolle gebracht, noch bevor das Feuer auf den Dachstuhl sowie weitere angrenzende Solarmodule übergreifen konnte. Nach kurzer Zeit gelang es dem Angriffstrupp außerdem die Module der PV-Anlage durch den Einsatz von Elektrowerkzeug zu trennen und damit die Gefahr von Kurzschlüssen an brandgeschädigten Kabeln zu verhindern. Im Anschluss an den raschen Löscherfolg folgten Nachlöscharbeiten mittels eines C-Rohrs, u.a. auch aus dem Korb der Drehleiter, sowie die stetige Kontrolle des Brandherds mittels Wärmebildkamera. Durch Fachkräfte des grundzuständigen Energieversorgers sowie des Installationsbetriebs wurde eine sachgemäße Außerbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage sichergestellt.
Eine reibungslose Abarbeitung der Einsatzstelle erforderte zeitweise eine Vollsperrung der Königsallee, welche nach circa 20 Minuten durch die Polizei aufgehoben wurde. Anschließend wurde der Verkehr für kurze Dauer einspurig an den Einsatzfahrzeugen abwechselnd vorbei gelenkt.
Vor Ort befanden sich zwei Rettungswagen des BRK Bayreuth sowie ein Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes. Zwei Personen wurden rettungsdienstlich gesichtet, ein Transport in ein Krankenhaus war aber nicht notwendig. Neben 59 Feuerwehr-Einsatzkräften der Abteilungen Aichig, Innere Stadt, St. Georgen, Löschzug Ost und Ständige Wache sowie der Feuerwehr-Einsatzleitung war ebenso ein Fachberater des Technischen Hilfswerks vor Ort. Die Polizei befand sich mit zwei Streifenwagen an der Einsatzstelle. Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung gestellt, die während der Abwesenheit der Ständigen Wache die Gebietsabsicherung übernahm und die Einsatzbereitschaft für mögliche Paralleleinsätze sicherstellte.
Nach circa 75 Minuten konnten alle eingesetzten Kräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren.