Brand zweier Gartenhütten in einer Wohnsiedlung

Am frühen Sonntagmittag (26.04.2026) meldeten Anwohner den Brand einer Gartenhütte am Roten Hügel im Bayreuther Stadtgebiet, daraufhin erfolgte umgehend eine Alarmierung der Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache.

Da auf der Anfahrt noch kein Rauch festgestellt werden konnte, wurden die Feuerwehrfahrzeuge durch Nachbarskinder zu der Brandstätte geleitet. An der Einsatzstelle im Bussardweg stellte sich heraus, dass die in Vollbrand stehende Gartenhütte zu zwei Seiten an weitere Objekte, ein Wohnhaus sowie eine weitere Gartenhütte angrenzte. Die nebenstehende Gartenhütte war zu diesem Zeitpunkt auch bereits in Flammen geraten. Das Wohnhaus galt es durch gezielten Wassereinsatz besonders zu schützen, damit eine Brandausbreitung darauf verhindert werden konnte. 

Durch die sofortige Vornahme eines C-Rohrs von einem Trupp unter Atemschutz konnten die beiden in Flammen stehenden Gartenhütten mit einer Größe von jeweils fünf Quadratmetern in kürzester Zeit, mittels Wasser gelöscht werden. Nach dem Löscherfolg setzten die Einsatzkräfte Brechwerkzeug ein, um verbliebenen Glutnester freizulegen. Abschließend wurden diese mit einem Schaumteppich aus Druckluftschaum bedeckt, um ein erneutes Entflammen zu verhindern.

Dank frühzeitigen Eingreifens der Feuerwehr konnte so ein schlimmeres Schadensbild, insbesondere die Ausbreitung auf das Wohnhaus verhindert werden. Ebenso gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Nach circa 90 Minuten Einsatzdauer konnte die Besatzung der Abteilung Ständigen Wache wieder an ihren Standort zurückkehren. Vor Ort waren zusätzlich ein Rettungswagen des BRK sowie ein Streifenwagen der Polizei. Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung gestellt, die während der Abwesenheit der Ständigen Wache die Gebietsabsicherung übernahm und die Einsatzbereitschaft für mögliche Paralleleinsätze sicherstellte.