Am Nachmittag des 11.02.26 erfolgte gegen 14:20 Uhr eine Alarmierung für die Abteilungen Ständige Wache sowie für St. Georgen der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth zu einem gemeldeten Garagenbrand bei einer Kfz-Werkstatt im Bayreuther Industriegebiet Nord.
Durch die beim Eintreffen sichtbare Rauchentwicklung wurde das Feuer bestätigt. An der Einsatzstelle, in der Dieselstraße, öffnete ein mit schwerem Atemschutz ausgerüsteter Trupp die zu der Zeit noch verschlossenen Zugänge zu der betroffenen Garage. Im Inneren dieser stellte der Angriffstrupp einen Kleinbrand fest. Neben dort gelagerten Werkstattmaterialien befanden sich mehrere Stapel Reifen in der Brandstätte, auf diese war das Feuer glücklicherweise noch nicht übergegriffen, und sie konnten ins Freie gebracht werden. Parallel wurden umgehend Löschmaßnahmen mittels sogenanntem Druckluftschaum eingeleitet, welche kurze Zeit später zum Erfolg führten. Nach wenigen Minuten konnte das Feuer gelöscht werden. Anschließend galt es, die Garage von dem Brandrauch zu befreien, hierzu wurde ein Lüfter eingesetzt.
Ein auf der Rückseite der Garage befindliches Lagergebäude wurde von Einsatzkräften kontrolliert. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnte eine Brandausbreitung glücklicherweise verhindert werden, lediglich Entrauchungsmaßnahmen waren notwendig. Ein weiteres angrenzendes Geschäft übernahm die Lüftung selbstständig durch das Öffnen der Fenster.
Abschließend wurde die Brandgarage mithilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester mehrfach geprüft. Da noch einzelne Hotspots feststellbar waren, blieb ein Teil der insgesamt 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr zur weiteren Kontrolle vor Ort. Nach circa weiteren zehn Minuten war es möglich auch hier Entwarnung zugeben, da eine Abkühlung der Temperatur festzustellen war. Somit konnten nach einer Einsatzdauer von circa einer Stunde die letzten Kräfte abrücken.
Vor Ort waren zusätzlich ein Rettungswagen sowie drei Streifen der Polizei, diese übernahm die Verkehrsabsicherung bzw. -lenkung um die Dieselstraße.